Planung: In vier verschiedenen Förderlinien konzipieren wir zielgruppen- und bedarfsorientiertes  Mentoring zur optimalen und individualisierten Förderung junger Frauen.

Durchführung: Wir begleiten die Mentoring-Kooperation durch ein abgestimmtes Rahmenprogramm und individuelle Beratung. Die Zusammenstellung der Tandems erfolgt nach einem standardisierten Auswahlverfahren und einem komplexen Matching-Prozess.

Qualitätssicherung: Die ständige Evaluation unserer Aktivitäten sorgt für eine kontinuierliche  Optimierung unserer Programme. Mit über 15 Jahren Erfahrung im Mentoring und über 2000 erfolgreich begleitenden Tandems profitieren unsere Teilnehmerinnen von einem Erfahrungsschatz, der die hohe Qualität ihrer Förderung sicherstellt.

Was ist Mentoring?

Das Wort „Mentor“ entstammt dem griechischen Mythos des Odysseus. Odysseus, einst in den Krieg aufgebrochen, gilt als verschollen und wird in seiner Heimat für tot erklärt. In seiner Abwesenheit ist es sein Freund Mentor, der sich um Odysseus Sohn Telemachos kümmern soll. Mentor wird zum Wegbegleiter und Beschützer des jungen Telemachos auf der Suche nach seinem Vater. Immer wieder erscheinen durch ihn die Götter, allen voran Athena, um den Sohn vor Gefahren zu behüten und neue Wege aufzuzeigen. Wegbegleiten, unterstützen, fördern und  fordern – das sind die Werte unserer Mentorinnen und Mentoren.

Heute bezeichnet Mentoring ein bewährtes Instrument zur Nachwuchsförderung und Personalentwicklung in Unternehmen, Hochschulen und anderen Organisationen.

Mentoring ist die Beziehung zwischen einer beruflich noch unerfahrenen Person (Mentee) und einer Person mit Berufserfahrung (Mentorin). Diese steht als Vorbild und Ansprechpartnerin für berufsbezogene Fragen zur Verfügung und gibt ihr Wissen weiter. Mentees werden somit praxisnah auf ihrem Karriereweg unterstützt. Sie erhalten die Möglichkeit, ihre persönlichen  und fachlichen Kompetenzen auszubauen, Karrierestrategien zu entwickeln und Schritt für Schritt umzusetzen. Zudem profitieren sie von beruflichen Kontakten und der Einbindung in professionelle Netzwerke.

Mentoring-Formate

In allen Förderlinien wird ein One-to-One Mentoring zwischen einer Mentorin bzw. einem Mentor und einer Mentee angeboten. Begleitend findet z. T. Peer-Mentoring bzw. kollegiale Beratung statt, um den Austausch und die Unterstützung der Mentees untereinander zu fördern. Damit bieten wir eine besonders wirkungsvolle Kombination von One-to-One und Peer-Mentoring an.

One-to-One-Mentoring ist ein Mentoring-Format, das an den individuellen Bedarfen, Fragestellungen und Karrierezielen der einzelnen Mentees ausgerichtet ist. Es ermöglicht die Entwicklung einer passgenauen, personenbezogenen Karriere-, Beratungs- und Unterstützungsstrategie und deren Umsetzung, Reflexion und Begleitung im Tandem. Die direkte und zügige Bearbeitung auftretender Probleme ist darin eingeschlossen.

Peer-Mentoring nutzt die vielfältigen Kompetenzen und den Austausch der Mentees untereinander. Es fördert informelles Lernen und Netzwerken auf der Ebene von Gleichrangigen und mobilisiert die Etablierung nachhaltiger, über die Programmlaufzeit hinausreichender Unterstützungsstrukturen.

Kollegiale Beratung wird als Methode zum themenbezogenen Austausch in Kleingruppen von Mentees oder Mentorinnen flankierend eingesetzt. Durch diese Form der vertieften Zusammenarbeit wird ein intensiver Beratungs- und Unterstützungsprozess zwischen den Teilnehmerinnen angeregt.

Gewinn für Mentees

  • Individuelle Karriereberatung und Entwicklung von Karrierestrategien
  • Orientierung während Studium, Promotion und Berufseinstieg
  • Einblicke in die Arbeitswelt und praxisnahe Vorbereitung auf Berufseinstieg und Führungspositionen
  • Weiterentwicklung eigener Kompetenzen und Soft-Skills
  • Vermittlung beruflicher Kontakte und Einstieg in Netzwerke
  • individuelle Karriereförderung in der Wissenschaft und Laufbahnplanung für den Übergang in die Professur
  • informeller Wissens- und Erfahrungstransfer und strategische Verortung in der Scientific Community

Gewinn für MentorInnen

  • Reflexion und Wertschätzung des eigenen beruflichen bzw. wissenschaftlichen Werdegangs
  • Vertiefung von Beratungs-, Kommunikations-, Reflexions- und Führungskompetenzen
  • Neue Impulse und Motivation für die eigene Arbeit
  • Erweiterung des beruflichen bzw. wissenschaftlichen Netzwerks